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Autor: webredakteur1@heid-tech.de

Juniorwahl zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 an der HEID TECH

Vom 23.Februar bis zum 06.März 2026 fand an der HEID TECH die Juniorwahl zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 statt. Hierbei waren 31 Klassen im Vorfeld von ihren Lehrerinnen und Lehrern zur Juniorwahl angemeldet worden.
Der Weg zu den Wahltagen war im Unterricht in den Klassen von Themen wie Demokratie, Wahlsystem, Wahlprogramme der Parteien, Auseinandersetzungen mit Kandidaten des eigenen Wahlkreises, Wahlplakatanalysen u.v.m. bestimmt, um auf die Wahl vorzubereiten.
An der HEID TECH wurde für das Erlebnis der Wahl ein Wahlraum mit zwei Wahlkabinen und einer Wahlurne vorbereitet; die Wahlbenachrichtigungen wurden im Vorfeld ausgegeben und entsprechend auf einer Liste abgehakt, wenn diese abgegeben worden ist.
Die Organisatoren der Juniorwahl schickten auf unseren Landkreis zugeschnittene Stimmzettel, die Erststimme betreffend. Meist wurden die Stimmen im Anschluss selbst ausgezählt und mit der Anzahl der Wahlbenachrichtigungen verglichen.
Aber ohne Einsatz und Organisation geht so eine Wahl nicht. Das Dankeschön geht an alle Wahlhelfer, egal ob Schülerinnen und Schüler oder Lehrerinnen und Lehrer, an unser Organisationsteam, die Fachschaft Gemeinschaftskunde, im Vorfeld und für die tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Seit 1999 wird die Juniorwahl durchgeführt und seitdem beteiligten sich deutschlandweit mehr als 7,3 Millionen Jugendliche. Die Ergebnisse der Juniorwahl für ganz Baden-Württemberg finden Sie hier: https://www.juniorwahl.de/baden-wuerttemberg

Besonderer Vortrag an der HEID TECH – Das Seehaus, wahr haft leben.

Einen etwas anderen Einblick in das Leben gab es am Mittwoch, den 04.03.2026 an der HEID TECH, als den Schülerinnen und Schülern der drei Klassen Ausbildungsvorbereitung dual, den beiden Klassen der zweijährigen Berufsfachschule im ersten Jahr sowie der einjährigen Berufsfachschule gezeigt wurde, wie sich das Leben im offenen Vollzug gestaltet und wie der Weg zurück in die Gesellschaft gelingen kann. Hierbei zeigte die Sozialarbeiterin und Lehrerin im Seehaus, wie dort der Alltag und das Leben aussehen. Jugendliche Straftäter haben dort die Chance, im offenen Vollzug zu leben und sich durch einen strengen Tagesablauf wieder auf das Leben nach der Strafzeit vorzubereiten. Den Jugendlichen soll dabei mit Schule, Sport, dem Leben in einer Wohngemeinschaft Stabilität und Kontinuität gegeben werden.
Zudem gab ein Jugendlicher, der aktuell im Seehaus „leben“, einen tiefen Einblick in seine persönliche Vergangenheit und wie er zu dieser steht. An äußeren Faktoren wie Alkohol oder anderen Suchtmittel wurde in Verbindung mit der persönlichen Erfahrung des Jugendlichen aufgezeigt, welche Auswirkungen diese Suchtmittel auf das Verhalten haben können.
Viele für uns „normale“ Dinge müssen im Seehaus erst erarbeitet werden, das bedeutet beispielsweise, dass die Handyzeit auf 1 Stunde pro Woche begrenzt ist. Durch eine Art Leistungssystem kann man sich Dinge erarbeiten, die wir in unserem alltäglichen Leben als selbstverständlich ansehen.
Im Anschluss an diese Veranstaltung beschäftigten sich einige der Klassen direkt danach noch im Unterricht mit dem Vortrag und tauschten sich aus.
Ein herzliches Dankeschön an das Seehaus, dass sie sich die Zeit für uns genommen haben.

An der HEID TECH – Technische Schule Heidenheim war die NachhaltICHkeitsarena der AOK Baden-Württemberg.

Rund 450 Schülerinnen und Schüler der HEID TECH und geladener Schulen in Heidenheim haben die NachhaltICHkeitsarena an der HEID TECH erlebt. Mit der Wanderausstellung der AOK Baden-Württemberg sollen Schülerinnen und Schüler für eine gesunde und nachhaltige Lebensweise sensibilisiert werden.

Zwei Schülerinnen der 11. Klasse des Technischen Gymnasiums drücken eine Körperlotion in einen Kolben und gießen Wasser nach. Ein kräftiges Schütteln und danach wird die trübe Brühe in einen Kaffeefilter geschüttet. Nachdem die Flüssigkeit aus dem Filter abgeflossen war, sieht man ganz kleine feine Teile am Rand des Filters kleben. „Kleine Teile, große Wirkung“ heißt die Station, an der die beiden jungen Frauen aktiv sind. Es geht um Mikroplastik in alltäglichen Produkten, etwa Zahnpasta, Duschgel, Wimperntusche oder die gerade gefilterte Hautcreme. 

„Die AOK-NachhaltICHkeitsarena besteht aus sechs Stationen, an denen die jungen Menschen sich auf experimentelle Weise mit Klima- und Umweltschutz befassen. Das Mikroplastik-Experiment zeigt, wie stark diese Teilchen im Alltag präsent sind und Wasser und Nahrungsketten belasten.

„Die Schülerinnen und Schüler können in Zukunft ihr Einkaufsverhalten entsprechend verändern. Das ist ein Schritt zum eigenen nachhaltigen Handeln“, erklärt Patrick Stöppler, Präventionsexperte bei der AOK Ostwürttemberg und ergänzt: „Das ICH im Namen der NachhaltICHkeitsarena soll bewusst machen, dass jeder durch sein eigenes Verhalten helfen kann, die Erde lebenswert zu erhalten.“

„Wir sind von der NachhaltICHkeitsarena und insbesondere von dem Unterrichtsmaterial richtig begeistert“, sagt Schulleiter Markus Benkmann-Köhler.

„Das Ausprobieren an den diversen Stationen macht den Schülerinnen und Schülern sichtlich Spaß und sie gewinnen gleichzeitig auch neue und teils überraschende Erkenntnisse. Mit der NachhaltICHkeitsarena haben wir einen Baustein, der didaktisch hervorragend in unsere bisherigen Aktivitäten passt.“

Jennifer Hess, Englischlehrerin und Präventionslehrkraft am HEID TECH ergänzt: „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich mit den Themen rund um die Nachhaltigkeit intensiv auseinandersetzen. Dieses findet sich auch im Bildungsplan des Faches Englisch aller unserer Vollzeitschularten. Daher konnten wir die NachhaltICHkeitsarena perfekt in den Englischunterricht integrieren und so einen zweisprachigen Ansatz wählen, der alle Schülerinnen und Schüler mitnimmt.“

Die Lehrerin war vor allem von dem großen Interesse der ausländischen Schülerinnen und Schüler in der VABO (Vorqualifizierung Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse) begeistert. „Trotz noch überschaubarer Deutschkenntnisse haben sie die Infos und Experimente aufgesogen und bei Verständnisschwierigkeit sich die Übersetzung über das Smartphone beschafft.“

Der Schulleiter und die Lehrerin empfanden die NachhaltICHkeitsarena der AOK als eine gut durchdachte, ansprechend präsentierte Ausstellung, die durch Experimente, digitale und visuelle Angebote die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise animiert, mehr Wissen über Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu erlangen.

„Viele hatten richtig Spaß dabei. Ich kann so eine Ausstellung jeder Schule empfehlen“, sagt Jennifer Hess.

Guido Deis, Leiter der Prävention bei der AOK Ostwürttemberg, freut sich über diese positive Resonanz. „Die Ausstellung haben wir bei der AOK in enger Abstimmung mit dem Kultusministerium Bildungsplan entworfen“, erklärt Deis. „Uns geht es darum, Kindern und Jugendlichen bereits frühzeitig auf vielfältige, handlungsorientierte und faszinierende Weise ein Bewusstsein für eine gesunde und nachhaltige Lebensweise zu vermitteln. Denn der Erhalt einer intakten Umwelt ist auch Gesundheitsprävention. Daher investieren wir als Gesundheitskasse gerne in diese Angebote und übernehmen damit auch eine gesellschaftliche Verantwortung.“